Ein Interrupt ist ein Signal an den Prozessor, das ihn auffordert, die aktuelle Aufgabe zu unterbrechen und eine dringende Anfrage zu bearbeiten. Wenn eine Netzwerkkarte Daten empfängt oder eine Taste gedrückt wird, löst das Hardware einen Interrupt aus – effizienter als …
Vollständige Definition →Cisco IOS-XE
IOS-XE ist die modernisierte Variante des klassischen Cisco IOS und läuft auf einem Linux-Kern, der IOS als Prozess ausführt. Dadurch werden Stabilität und Modularität verbessert: einzelne Protokoll-Daemons können neu gestartet werden, ohne das gesamte System zu rebooten. IOS-XE …
Vollständige Definition →Cisco IOS-XR
IOS-XR ist Ciscos Carrier-Klasse-Betriebssystem für Hochleistungsrouter wie ASR 9000, NCS und CRS. Es wurde von Grund auf für hohe Verfügbarkeit und massiven Durchsatz entwickelt: Prozesse sind isoliert, das System unterstützt In-Service-Software-Upgrades (ISSU) ohne …
Vollständige Definition →Ein IP-Telefon (Hardphone) ist ein physisches Tischtelefon, das statt analoger oder ISDN-Verbindung direkt über Ethernet und SIP kommuniziert. Es enthält einen eigenen SIP-Stack, Codec-Unterstützung und oft ein Display für Anrufinformationen. Bekannte Hersteller sind Cisco, Snom, …
Vollständige Definition →IP Control Protocol
IPCP ist das PPP-Unterprotokoll, das IP-Parameter für eine PPP-Verbindung aushandelt: IP-Adresse, DNS-Server und gegebenenfalls die Adresse des Gegenstücks. Es läuft nach erfolgreichem LCP-Handshake. Bei PPPoE-DSL-Verbindungen weist der LNS dem Client über IPCP seine öffentliche …
Vollständige Definition →iperf ist ein Kommandozeilenwerkzeug, das die Netzwerkbandbreite zwischen zwei Hosts misst. Ein Prozess läuft als Server, der andere als Client, der gezielt Daten sendet und die erzielbare Durchsatzrate ausgibt. iperf3 ist die modernere Variante mit verbesserter API und …
Vollständige Definition →IP Flow Information Export
IPFIX ist der IETF-Standard (RFC 7011) für den Export von Flow-Daten aus Netzwerkgeräten und ist der formale Nachfolger von Ciscos NetFlow v9. Flow-Daten fassen Pakete mit gleichen Parametern (Quell-/Ziel-IP, Port, Protokoll) zu einem Flow zusammen und exportieren Statistiken. …
Vollständige Definition →Internet Protocol Security
IPsec ist ein Protokollrahmen zur Verschlüsselung und Authentifizierung auf IP-Ebene. Es wird häufig für Site-to-Site-VPNs eingesetzt, also zur sicheren Verbindung zwischen zwei Standorten über das Internet. Im Unterschied zu TLS arbeitet IPsec auf Netzwerkebene, nicht in der …
Vollständige Definition →IPsec Transport- und Tunnelmodus
IPsec hat zwei Betriebsmodi: Im Transportmodus wird nur der Nutzdaten-Header des IP-Pakets gesichert – die ursprünglichen IP-Adressen bleiben sichtbar. Im Tunnelmodus wird das gesamte IP-Paket in ein neues IP-Paket eingepackt – ideal für VPN-Gateways, wo die interne Topologie …
Vollständige Definition →iptables ist das traditionelle Werkzeug zur Konfiguration des Linux-Kernel-Paketfilters (Netfilter). Es ermöglicht das Filtern, Manipulieren und Weiterleiten von Netzwerkpaketen auf der Basis von Regeln, die in Ketten (Chains) und Tabellen organisiert sind. iptables wird …
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