Glossar – S

SD-Access

Cisco Software-Defined Access

SD-Access ist Ciscos Intent-Based-Networking-Lösung für Enterprise-Campus-Netze und kombiniert VXLAN-Overlay, LISP-Underlay und Catalyst-Center-Automatisierung zu einer Einheit. Nutzer und Geräte erhalten unabhängig von ihrem physischen Standort immer die gleichen Zugriffsrechte …

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SD-WAN

Software-Defined WAN

SD-WAN wendet SDN-Prinzipien auf Weitverkehrsnetze an: Eine zentrale Software-Plattform steuert, welcher Verkehr über welchen Leitungsweg (MPLS, Internet, LTE) läuft – dynamisch und anwendungsbewusst. Das ermöglicht kostengünstige Internetleitungen mit …

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SDH

Synchronous Digital Hierarchy

SDH (in Nordamerika: SONET) ist das standardisierte, synchrone Übertragungssystem für optische und elektrische Leitungen im Telefonnetz-Backbone. Es bietet definierte Multiplexing-Hierarchien von 155 Mbit/s (STM-1) bis 40 Gbit/s (STM-256). SDH bietet eingebaute Schutzmechanismen …

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SDN

Software-Defined Networking

SDN trennt die Steuerungsebene (Control Plane) von der Datenweiterleitung (Data Plane) und macht das Netzwerk programmatisch verwaltbar. Statt jeden Switch einzeln zu konfigurieren, steuert ein zentraler Controller das gesamte Netzwerkverhalten über offene Protokolle wie OpenFlow …

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SDP

Session Description Protocol

SDP beschreibt die Parameter einer Multimedia-Sitzung – welche Codecs unterstützt werden, welche IP-Adresse und welcher Port für RTP genutzt werden soll. SDP-Beschreibungen werden innerhalb von SIP-Nachrichten (im Body eines INVITE) ausgetauscht, um die Parameter des Gesprächs …

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SDR

Software Defined Radio

Bei SDR übernimmt Software die Aufgaben, die früher Hardware-Schaltkreise übernahmen: Demodulation, Filterung, Dekodierung. Ein günstiger USB-DVB-T-Stick (RTL-SDR) kann so als Breitband-Empfänger für 24-1700 MHz betrieben werden. SDR erlaubt mit einer Hardware viele Betriebsarten …

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SDSL

Symmetric Digital Subscriber Line

SDSL bietet im Gegensatz zu ADSL gleiche Upstream- und Downstream-Geschwindigkeit – symmetrisch. Es wird für Unternehmen eingesetzt, die viel Daten hochladen müssen (Videokonferenz, Backup, Hosting). SDSL belegt das gesamte Frequenzband und ist nicht mit analoger Telefonie auf …

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Secure Boot

Secure Boot ist eine UEFI-Funktion, die beim Start prüft, ob Bootloader und Kernel mit einem vertrauenswürdigen Schlüssel signiert sind. Nicht signierter Code wird verweigert. Das schützt vor Bootkits, die sich tief ins System einschreiben, bevor das Betriebssystem gestartet ist. …

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Segment Routing

Segment Routing ist ein modernes Traffic-Engineering-Paradigma, bei dem der Quell-Router oder Controller den vollständigen Pfad eines Pakets in dessen Header kodiert – ohne auf Per-Flow-State in Zwischenroutern angewiesen zu sein. SR-MPLS nutzt MPLS-Labels; SRv6 verwendet …

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SELinux

Security-Enhanced Linux

SELinux ist ein vom NSA entwickeltes Mandatory Access Control-System für Linux, das jedes Objekt und jeden Prozess mit einem Sicherheitskontext versieht und Zugriffe anhand von Richtlinien erlaubt oder verbietet. Im Gegensatz zu klassischen Unix-Berechtigungen basiert SELinux …

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