Virtual Private Wire Service
VPWS ist der einfachste MPLS-VPN-Dienst: eine dedizierte Punkt-zu-Punkt-Verbindung über ein Provider-Netz, die sich für den Kunden wie eine direkte Leitung anfühlt. Zwei PE-Router sind durch ein Pseudowire verbunden und leiten Frames ungepuffert weiter. VPWS eignet sich für …
Vollständige Definition →Virtual Routing and Forwarding
VRF ermöglicht es, auf einem einzigen Router mehrere unabhängige Routing-Tabellen zu betreiben. Verschiedene VRFs sind vollständig voneinander isoliert – Pakete in einem VRF können nur über explizit konfigurierte Route-Leaks oder Shared Services in ein anderes VRF gelangen. ISPs …
Vollständige Definition →Virtual Router Redundancy Protocol
VRRP ist ein offenes Protokoll (im Gegensatz zu Ciscos HSRP), das eine virtuelle IP-Adresse zwischen mehreren Routern teilt. Ein Master-Router besitzt die VIP und beantwortet ARP-Anfragen; fällt er aus, übernimmt der Backup-Router die VIP automatisch. VRRP ist das …
Vollständige Definition →Virtual Storage Access Method
VSAM ist der Standard-Dateizugriffsmechanismus auf IBM-Mainframes für hochperformante, strukturierte Datenspeicherung. Es kennt drei Typen: KSDS (Key Sequenced: Zugriff per Schlüssel, wie eine Datenbank), ESDS (Entry Sequenced: sequenziell) und RRDS (Relative Record). …
Vollständige Definition →Virtual Switching System
VSS ist Ciscos ältere Technologie (Catalyst 6500/6800), zwei physische Switches zu einem logischen Switch zusammenzufassen. Anders als vPC verschmelzen bei VSS beide Chassis zu einem einzigen Management-Domäne mit einer gemeinsamen Konfiguration und Control Plane. Das vereinfacht …
Vollständige Definition →VXLAN Tunnel Endpoint
Ein VTEP ist der Endpunkt eines VXLAN-Tunnels und kapselt Ethernet-Frames in UDP-Pakete bzw. entkapselt sie. VTEPs können auf physischen Switches, Hypervisors oder Software-Bridges laufen. Sie verwalten die Zuordnung von MAC-Adressen zu VNIs (VXLAN Network Identifiers) und …
Vollständige Definition →VLAN Trunking Protocol
VTP ist ein Cisco-proprietäres Protokoll, das VLAN-Konfigurationen automatisch zwischen Switches synchronisiert. Ein Switch im Server-Modus verteilt VLAN-Änderungen an alle Client-Switches im gleichen VTP-Domain. Das vereinfacht große Netzwerke, birgt aber erhebliches Risiko: Ein …
Vollständige Definition →Virtual Unbundled Local Access
VULA ist ein Regulierungsmodell, bei dem ein alternativer Anbieter Breitbandzugang erhält, ohne physisch am Hauptverteiler präsent zu sein (wie bei LLU). Stattdessen erhält er einen bitstream-ähnlichen Dienst ab dem MSAN oder DSLAM, der bestimmte Qualitätseigenschaften …
Vollständige Definition →Virtual Extensible LAN
VXLAN tunnelt Ethernet-Frames über ein UDP/IP-Netz und überwindet so die Grenzen physischer Netzwerke. Im Rechenzentrum erlaubt VXLAN bis zu 16 Millionen virtuelle Netzwerke – weit mehr als die 4094 VLANs, die klassisches 802.1Q-Tagging erlaubt.
Vollständige Definition →VXLAN EVPN kombiniert VXLAN als Datenebene (Overlay) mit EVPN als Steuerungsebene (Control Plane) und ist heute der bevorzugte Datacenter-Fabric-Standard. EVPN verteilt MAC- und IP-Adressen via BGP zwischen VTEP-Geräten, anstatt auf Flooding zu vertrauen. Das ergibt eine …
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