<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Funk on bitunfall.de</title><link>https://bitunfall.de/schlagworte/funk/</link><description>Recent content in Funk on bitunfall.de</description><generator>Hugo</generator><language>en</language><lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 00:40:17 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://bitunfall.de/schlagworte/funk/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>LoRa dokumentieren</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/06/01/lora-dokumentieren/</link><pubDate>Mon, 01 Jun 2026 00:40:17 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/06/01/lora-dokumentieren/</guid><description>&lt;div class="subtitle"&gt;
 Wie man ein Funknetz so festhält, dass es auch nach Jahren noch verständlich bleibt
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein LoRa‑Netz entsteht oft aus Experimenten, spontanen Ideen oder pragmatischen Lösungen. Ein Knoten wird aufgestellt, ein zweiter kommt hinzu, die Parameter werden angepasst, und irgendwann funktioniert alles erstaunlich gut. Doch genau in diesem Moment beginnt die eigentliche Herausforderung: Ein Netz, das nicht dokumentiert ist, verliert mit der Zeit seine Transparenz. Monate später weiß niemand mehr, warum ein bestimmter Spreizfaktor gewählt wurde, weshalb ein Knoten an genau diesem Standort steht oder welche Firmwareversion damals installiert war. Dokumentation ist deshalb kein bürokratischer Akt, sondern ein Werkzeug, das ein Netz langfristig stabil hält.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LoRa im Dauerbetrieb</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/04/29/lora-im-dauerbetrieb/</link><pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:22:10 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/04/29/lora-im-dauerbetrieb/</guid><description>&lt;div class="subtitle"&gt;
 Wie man Netze langfristig überwacht und Probleme früh erkennt
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ein LoRa‑Netz, das frisch aufgebaut wurde, wirkt oft stabil und zuverlässig. Die Reichweite ist beeindruckend, die Nachrichten kommen an, und alles scheint in Ordnung. Doch erst im Dauerbetrieb zeigt sich, wie gut ein Netz wirklich konstruiert ist. LoRa ist eine Technologie, die sich mit der Umgebung verändert: Jahreszeiten, Temperatur, Vegetation, Batteriezustand, Netzlast - all das beeinflusst die Qualität der Kommunikation. Wer ein LoRa‑Netz langfristig betreibt, braucht daher nicht nur Messwerte, sondern ein Gefühl für die Dynamik des Systems.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LoRa vermessen</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/04/03/lora-vermessen/</link><pubDate>Fri, 03 Apr 2026 23:17:26 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/04/03/lora-vermessen/</guid><description>&lt;h1 id="lora-vermessen"&gt;LoRa vermessen&lt;/h1&gt;
&lt;div class="subtitle"&gt;
 Wie man Reichweite, Netzlast und Stabilität systematisch bewertet
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;LoRa‑Netze wirken im Alltag oft wie eine Blackbox. Ein Paket kommt an oder nicht, die Reichweite scheint mal groß, mal klein, und die Ursachen bleiben im Dunkeln. Wer jedoch ein LoRa‑Netz systematisch vermisst, erkennt schnell, dass hinter der scheinbaren Unberechenbarkeit klare Muster stehen. Die Kunst besteht darin, diese Muster sichtbar zu machen - durch strukturierte Messungen, reproduzierbare Tests und eine Herangehensweise, die physikalische Grundlagen mit praktischer Erfahrung verbindet.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>The Things Stack</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/12/the-things-stack/</link><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 22:37:19 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/12/the-things-stack/</guid><description>&lt;div class="subtitle"&gt;
 Das technische Rückgrat von TTN und warum es LoRaWAN so elegant umsetzt
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wer sich mit The Things Network beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff &lt;em&gt;The Things Stack&lt;/em&gt;. Während TTN für viele Nutzer die sichtbare Oberfläche ist, bildet The Things Stack das eigentliche Backend - die Sammlung von Diensten, die LoRaWAN‑Pakete entgegennehmen, entschlüsseln, deduplizieren, weiterleiten und verwalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The Things Stack ist dabei weit mehr als ein einzelner Server. Es ist eine modulare, hochgradig skalierbare Architektur, die exakt den Vorgaben der LoRaWAN‑Spezifikation folgt und diese in einer Weise implementiert, die sowohl für Community‑Netzwerke als auch für professionelle Installationen geeignet ist.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>The Things Network</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/10/the-things-network/</link><pubDate>Tue, 10 Mar 2026 22:37:11 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/10/the-things-network/</guid><description>&lt;h1 id="ein-globales-offenes-lorawanökosystem"&gt;Ein globales, offenes LoRaWAN‑Ökosystem&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://thethingsnetwork.org"&gt;TTN&lt;/a&gt; ist ein weltweit betriebenes, vollständig offenes LoRaWAN‑Netzwerk. Es basiert auf der Idee, dass Funkinfrastruktur ein öffentliches Gut sein sollte, ähnlich wie das Internet selbst. Jeder kann Gateways betreiben, Sensoren anbinden und Daten über das Netzwerk übertragen, ohne Gebühren, ohne proprietäre Einschränkungen und ohne zentrale Kontrolle durch einen einzelnen Anbieter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Offenheit ist kein Marketing‑Slogan, sondern tief in der Architektur verankert. TTN nutzt den offiziellen LoRaWAN‑Standard, setzt auf offene Protokolle wie Basic Station und stellt eine vollständig dokumentierte API bereit. Die gesamte Infrastruktur ist darauf ausgelegt, dass sie von einer Community getragen wird, die gemeinsam ein globales Netz aufbaut.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wo LoRa stolpern</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/05/wo-lora-stolpern/</link><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 07:37:01 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/05/wo-lora-stolpern/</guid><description>&lt;div class="subtitle"&gt;
 Typische Fehlerquellen und warum sie auftreten
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;LoRa wirkt auf den ersten Blick erstaunlich robust. Die Technologie überbrückt Distanzen, die man von einem kleinen Funkmodul kaum erwarten würde, und sie funktioniert selbst dann noch, wenn andere Systeme längst aufgegeben haben. Doch gerade diese Robustheit führt dazu, dass viele Fehler erst spät auffallen - und dann umso schwerer zuzuordnen sind. Wer LoRa‑Netze betreibt, begegnet immer wieder denselben Mustern, die sich durch Projekte aller Größen ziehen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LoRaWAN Gateway</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/04/lorawan-gateway/</link><pubDate>Wed, 04 Mar 2026 02:36:52 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/03/04/lorawan-gateway/</guid><description>&lt;h1 id="die-stille-infrastruktur"&gt;Die stille Infrastruktur&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein LoRaWAN‑Gateway ist im Kern ein reiner Paket‑Forwarder. Es trifft keinerlei Entscheidungen über das Routing, die Datenrate oder die Gültigkeit eines Pakets. Es führt keine Entschlüsselung durch, kennt keine Geräte‑Schlüssel und hat keinerlei Kenntnis über die Netzwerktopologie. Seine Aufgabe besteht ausschließlich darin, Funksignale zu empfangen, sie in ein standardisiertes Format zu verpacken und an einen Network Server weiterzuleiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese strikte Trennung ist ein bewusstes Designprinzip. Sie ermöglicht es, Gateways extrem einfach zu halten und gleichzeitig hochgradig skalierbare Netzwerke aufzubauen. Ein Gateway ist damit eher ein „dummer“ Multiplexer als ein klassischer Router. Die Intelligenz liegt vollständig im Network Server.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LoRaWAN im Detail</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/02/24/lorawan-im-detail/</link><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 22:36:04 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/02/24/lorawan-im-detail/</guid><description>&lt;div class="subtitle"&gt;
 Die physikalische Schicht und warum sie so außergewöhnlich ist
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wer sich ernsthaft mit LoRaWAN beschäftigt, kommt an der physikalischen Schicht nicht vorbei. Während viele Funktechnologien auf bekannten und gut dokumentierten Modulationsverfahren basieren, geht LoRa einen anderen Weg. Die zugrunde liegende Chirp Spread Spectrum‑Modulation ist nicht nur technisch ungewöhnlich, sondern auch einer der Hauptgründe für die enorme Reichweite und Robustheit, die LoRa auszeichnet. Um LoRaWAN wirklich zu verstehen, muss man begreifen, wie diese Modulation funktioniert, welche Parameter sie beeinflussen und welche Grenzen sie setzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LoRa - Best Practices</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/02/21/lora-best-practices/</link><pubDate>Sat, 21 Feb 2026 22:35:58 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/02/21/lora-best-practices/</guid><description>&lt;p&gt;LoRa‑Netze wirken auf den ersten Blick erstaunlich unkompliziert: Ein Funkmodul, eine Antenne, ein paar Parameter - und schon fliegen Daten über Kilometer hinweg. Doch wer länger mit LoRa arbeitet, merkt schnell, dass Reichweite und Zuverlässigkeit nicht allein von der Technik abhängen, sondern von einer Vielzahl kleiner Entscheidungen, die sich im Zusammenspiel bemerkbar machen. Eine Sammlung bewährter Vorgehensweisen hilft dabei, typische Fehler zu vermeiden und das volle Potenzial der Technologie auszuschöpfen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>LoRaWAN für IoT</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/02/13/lorawan-fur-iot/</link><pubDate>Fri, 13 Feb 2026 22:35:31 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/02/13/lorawan-fur-iot/</guid><description>&lt;p&gt;LoRaWAN hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischentechnologie zu einem der zentralen Bausteine moderner IoT‑Infrastrukturen entwickelt. Während klassische Netzwerktechnologien wie WLAN, Mobilfunk oder Ethernet auf hohe Datenraten und geringe Latenzen optimiert sind, verfolgt LoRaWAN einen völlig anderen Ansatz. Es geht nicht darum, möglichst viel Information in kürzester Zeit zu übertragen, sondern darum, extrem energieeffizient und über große Distanzen hinweg kleine Datenmengen zuverlässig zu transportieren. Genau dieser Paradigmenwechsel macht LoRaWAN so spannend - und gleichzeitig so erklärungsbedürftig.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein Blick in den Himmel</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/01/25/ein-blick-in-den-himmel/</link><pubDate>Sun, 25 Jan 2026 20:01:58 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/01/25/ein-blick-in-den-himmel/</guid><description>&lt;div class="subtitle"&gt;
 Was an frei verfügbaren Daten einfach vom Himmel fällt.
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Software Defined Radio ist eines dieser Themen, bei denen man sehr schnell von „ich probiere mal was mit einem USB‑Stick“ zu „ich habe hier gerade ein komplettes Empfangssystem mit eigener Infrastruktur aufgebaut“ eskalieren kann. RTL‑SDR ist dafür der klassische Einstieg: ein ursprünglich für DVB‑T gedachter USB‑Stick mit Realtek‑Chip, der sich mit der richtigen Software in einen breitbandigen, frei programmierbaren Empfänger verwandelt. In Kombination mit ADS‑B wird daraus dann ein Projekt, das nicht nur technisch spannend ist, sondern auch visuell belohnt - Flugzeuge auf der Karte, live, aus dem eigenen Empfangsbereich.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>