<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Software Entwicklung on bitunfall.de</title><link>https://bitunfall.de/schlagworte/software-entwicklung/</link><description>Recent content in Software Entwicklung on bitunfall.de</description><generator>Hugo</generator><language>en</language><lastBuildDate>Sat, 27 Jun 2026 10:30:57 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://bitunfall.de/schlagworte/software-entwicklung/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Computer als Hobby</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/06/27/computer-als-hobby/</link><pubDate>Sat, 27 Jun 2026 10:30:57 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/06/27/computer-als-hobby/</guid><description>&lt;p&gt;„Computer als Hobby“ ist ein Begriff, der heute fast schon erklärungsbedürftig geworden ist - nicht, weil es das Hobby nicht mehr gäbe, sondern weil es sich so stark verändert hat, dass seine ursprüngliche Form kaum noch wiederzuerkennen ist. In den 1980er- und 1990er-Jahren war der Computer nicht nur ein Werkzeug, sondern ein eigenes Universum. Wer sich damit beschäftigte, betrat ein Feld, das gleichzeitig Spielplatz, Werkstatt und Experimentierlabor war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damals war der Zugang zur Technik noch deutlich unmittelbarer. Heimcomputer wie der Commodore 64, Amiga oder frühe DOS-PCs waren Geräte, die man nicht einfach nur benutzte - man „besaß“ sie im wörtlich technischen Sinn. Programme wurden verstanden, nicht nur gestartet. Man schrieb kleine BASIC-Programme, kopierte Listings aus Magazinen, experimentierte mit Speicheradressen oder passte Konfigurationen direkt im System an. Computer als Hobby bedeutete: die Maschine selbst war Teil des Interesses, nicht nur das Ergebnis ihrer Nutzung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Bedroom Coding</title><link>https://bitunfall.de/weblog/2026/06/05/bedroom-coding/</link><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 22:40:22 +0200</pubDate><guid>https://bitunfall.de/weblog/2026/06/05/bedroom-coding/</guid><description>&lt;p&gt;Bedroom Coding ist einer dieser Begriffe, der gleichzeitig sehr konkret und erstaunlich schwer zu fassen ist. Wörtlich beschreibt er das Programmieren im eigenen Zimmer - meist im Jugendzimmer oder Schlafzimmer - fernab von Unternehmen, Universitäten oder professionellen Entwicklungsumgebungen. Gemeint ist eine Form des Selbststudiums und der Selbstverwirklichung am Computer, bei der Programmieren nicht Beruf, sondern zuerst einmal Neugier, Spiel und Experiment war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff selbst stammt aus der frühen Heimcomputer-Ära in Großbritannien, als in den 1980er-Jahren eine ganze Generation von Jugendlichen mit günstigen Heimcomputern wie dem ZX Spectrum oder Commodore 64 ihre ersten Programme schrieb. Diese Geräte standen buchstäblich im Schlafzimmer - daher „bedroom“. „Coding“ war dabei oft noch kein formaler Begriff im heutigen Sinne, sondern bedeutete schlicht das Schreiben von BASIC-Programmen, das Nachbauen von Spielen oder das Experimentieren mit Grafik- und Soundfunktionen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>