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Simple.css

01.06.2026 2 Min. Lesezeit

Bis vor kurzem verwendete diese Website das CSS Framework tailwindCSS. Warum? Weil es mir von einem befreundeten Web-Menschen empfohlen wurde und ich nicht weiter hinterfragt habe, ob ich eventuell mit einem deutlich zu komplexen Werkzeug an den Start gehe. Einige Wochen vergingen, einige Ärgernisse mit chronisch fragilem Build-Prozess oder (deutlich zu vielen) NodeJS Portierungen sammelten sich, bis mir der Kragen platzte und ich fast genug von Tailwind hatte. Der Sargnagel war schließlich die Kompatibilität des erzeugten CSS: WebPositive unter Haiku konnte bitunfall.de nicht korrekt anzeigen. Ein no-go für mich, als Haiku Prophet.

So begann meine Suche nach Alternativen.

Bis ich Simple.css fand.

Simple.css ist ein erfrischend unkompliziertes CSS-Framework für alle, die schnell eine ansprechende Website erstellen möchten, ohne sich intensiv mit Designsystemen, Utility-Klassen oder komplexen Build-Prozessen auseinanderzusetzen. Der Ansatz ist denkbar einfach: Man schreibt semantisches HTML, bindet die CSS-Datei ein und erhält sofort eine moderne, gut lesbare Oberfläche.

Gerade bei kleineren Projekten, persönlichen Websites, Dokumentationen oder internen Tools liegt darin ein großer Vorteil. Statt Zeit in die Gestaltung einzelner Komponenten zu investieren, kann man sich auf Inhalte und Funktionalität konzentrieren. Überschriften, Formulare, Tabellen und andere Standard-Elemente sehen direkt ordentlich aus, ohne dass zusätzliche Klassen vergeben werden müssen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Komplexität. Wer den erzeugten Code betrachtet, versteht sofort, was passiert. Es gibt keine Vielzahl spezieller Konventionen und kaum zusätzlichen Wartungsaufwand. Das macht Simple.css besonders attraktiv für Entwicklerinnen und Entwickler, die pragmatische Lösungen bevorzugen und nicht für jedes kleine Projekt einen umfangreichen Frontend-Stack aufbauen möchten.

Meiner Meinung nach erinnert Simple.css daran, dass das Web ursprünglich auf einfachen, semantischen Dokumenten basiert. Nicht jede Website benötigt ein ausgefeiltes Designsystem oder eine große Sammlung von Hilfsklassen. Oft reicht ein solides Grundlayout, gute Typografie und ein konsistentes Erscheinungsbild. Genau darauf konzentriert sich Simple.css – und macht es dadurch zu einer äußerst angenehmen Wahl für einfache Web-Projekte.

Aus diesen Gründen, habe ich TailwindCSS gegen Simple.css ersetzt.
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